Geschützt: Warum uns Feiern so gut tut
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Warum uns Feiern so gut tut
„Man soll die Feste feiern, wie sie fallen“ – dieses alte Sprichwort hat etwas für sich. Viele Menschen vergessen im Alltagsstress darauf und nehmen das Leben nur noch ernst. Was bedeutet aber „feiern“?
Wo kommt das Wort „feiern“ überhaupt her? Im Lateinischen gibt es das Wort „festum“, welches bei uns „Fest“ heißt. Damit gemeint war ein religiöses Ereignis, wo man sich an einem Ort traf und gesellig beisammen war. „Feier“ gilt als Synonym für das Wort „Fest“. „Feiern“ bedeutete in der Vergangenheit aber auch „Ruhenlassen der Arbeit“ und „Teilnehmen an einer festlichen Veranstaltung“.

Und da sind wir schon bei einem ganz wichtigen Punkt: Lassen wir die Arbeit ruhen! Vergessen wir sie mal einfach. Wir alle brauchen auch Pause. Diese sollte abwechselnd genützt werden: Um mal in Ruhe in sich gehen zu können. Und dann wieder, um mit Freunden, Familie oder auch Fremden zu feiern.
In meiner Zeit in Sri Lanka haben mich die vielen religiösen Feste des Buddhismus und Hinduismus fasziniert. Manchmal waren es nur Rituale, denen man im Familien- und Freundeskreis gefolgt ist. Dann wiederum waren es große Feste mit Umzügen und Jahrmarkt-ähnlichen Treffen. Die Menschen sind aus ihrem – manchmal wirklich harten Alltag – ausgebrochen, haben ihr „Sonntagsgewandt“ angezogen und sind feiern gegangen. Sie feiern fröhlich und ausgelassen. In diesen Phasen sind sie frei von Sorgen und genießen die Leichtigkeit des Seins.
In unserem Kulturkreis sind es weniger religiöse Feste, aber wer mag hat vielfach die Gelegenheit auf Brauchtumsfesten, Sportveranstaltungen, Vereinsfesten usw. den Alltag hinter sich zu lassen und zu feiern. Jeder entscheidet selbst, wie viele Veranstaltungen er besuchen möchte und wie intensiv er feiert.
An dieser Stelle möchte ich auch ausdrücklich darauf hinweisen, dass feiern nichts mit der Menge an konsumierten Alkohol oder stimulierenden Substanzen zu tun hat. Lustig in Feierlaune sein kann man auch ganz ohne diese Zusätze. Und es sollte unbedingt respektiert werden, wenn in einer Runde jemand Nein zu diesen Dingen sagt.
Aber es müssen nicht große, organisierte Feste sein, die man feiern kann. In meiner Familie ist es z.B. üblich, dass wir uns mit jedem „mitfreuen“, der etwas geschafft, erlebt oder überstanden hat. So ist es für uns selbstverständlich, dass wir zum Abschluss des Schuljahres uns mit meinem Neffen zusammensetzen und den Beginn der Ferien feiern. Von den einzelnen Geburtstagen ganz zu schweigen. Es wird aber auch ein Jobwechsel, das Bestehen einer großen Prüfung (z.B. Zertifizierungsprüfung, Studienabschluss), besondere Essen (z.B. Martinigansl, Wildessen, Schilchersturm trinken (=Zeit des Federweißen), erfolgreiche Ernten (z.B. viele gefundene Schwammerl) usw. zum Anlass genommen, um gemeinsam zusammenzusitzen und zu feiern.
Bei uns findet das in der Familie statt, aber das könnte auch ein enger Freundeskreis sein, mit dem man diese Tradition pflegt. Denn, wir können uns immer aussuchen, mit wem wir feiern wollen 😉 So gibt es Interessensgruppen, z.B. eine Spielerunde oder ein Sportverein, wo das Feiern auf keinen Fall zu kurz kommt. Für die Feiermuffel: manchmal hinzugehen und mitzufeiern tut uns wirklich gut!
Wer jedoch glaubt, dass es immer anderer Personen bedarf, um feiern zu können, liegt falsch. Neben dem lauten Feiern mit viel Ausgelassenheit gibt es auch das leise Feiern mit viel Dankbarkeit und Demut. Nehmen wir als Beispiel eine gut überstandene Geburt mit einem gesunden Baby. Hier wird es (hoffentlich) verschiedene Partys im Familien- und Freundeskreis geben. Es macht aber auch Freude, wenn sich Vater und/oder Mutter in einem stillen Moment dieses Wunder nochmal bewusst machen und dankbar für jeden einzelnen Schritt sind. Das kann in einem kleinen Gebet, in demütigen Gedanken oder auch in einem Gespräch mit jemanden stattfinden, wo man mit Dankbarkeit den Ablauf erzählt.
Es kann auch zu dieser stillen Art zu feiern dazugehören, dass man sich selbst mit etwas belohnt. Angefangen von einem besonders guten Essen, über ein spezielles Getränk bis hin zu neuen Klamotten oder einen Urlaub. So lange dieses „sich selbst belohnen“ nicht zwanghaft wird, sondern zur eigenen Art des Feierns gehört, ist das kein Problem.
Feiern soll Freude und nicht Anstrengung oder Schmerz verursachen. Das ist ganz wichtig. Hier ein Beispiel: ein Ehepaar lädt regelmäßig Freunde zum selbstgemachten Gala-Dinner ein. Die Frau steht jedes Mal stundenlang in der Küche, kann sich nicht richtig an der Feier beteiligen, weil sie ständig zwischen Esszimmer und Küche hin und her hetzt. Das mag zwar für alle anderen gesellig, lustig und schön sein, aber wenn die Arbeit immer nur an derselben Person hängen bleibt, stimmt etwas nicht.
Ich habe dieses Jahr erstmals ein Fest organisiert, das ich „Tag der Freude“ genannt habe. Der Hauptzweck dieses Festes war das gemeinsame Feiern und dass alle Anwesenden Spaß und Freude haben. Es wurden Menschen aus den unterschiedlichsten Gesellschaftsschichten, unterschiedlichsten Alters und von nationaler wie internationaler Herkunft zusammengewürfelt. Auf den ersten Blick hatten sie nichts gemeinsam, außer dass sie mich kannten.
Allerdings wusste ich, dass jeder einzelne Geladene etwas ganz Besonderes ist. Ich wollte ihnen etwas schenken, wovon es in dieser Zeit häufig zu wenig gibt: Freude. Die Anwesenden wurden immer wieder in andere Teams zusammengewürfelt und mussten in einer Fun Olympiade gemeinsam Aufgaben lösen sowie am Nachmittag in einer Art Challenge gemeinsam kreativ sein. Es war unglaublich schön, diesen Menschen beim Feiern zuzusehen. Wahrzunehmen, wie sich die Energie veränderte, zu etwas Nährendem, unwahrscheinlich Freudvollen.
Und letztlich geht es beim Feiern darum. Es soll uns nähren, damit wir wieder Kräfte für den Alltag und den Ernst des Lebens haben. Daher sollten wir eben immer dafür sorgen, dass das Feiern im eigenen Leben nicht zu kurz kommt!!
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Freunde – welche sind die richtigen für mich?
Es gibt Freunde, die uns Freude bringen. Nach dem Treffen mit ihnen sind die eigenen Batterien wieder aufgeladen und man fühlt sich beschwingt. Bei anderen wiederum fühlt man sich nach dem Treffen erschlagen und ausgelaugt. Warum ist das so?
Immer wieder beobachte ich in meinem Bekanntenkreis und auch bei meinen Kunden, wie sorglos die Leute bei der Wahl ihrer Freunde sind. Deswegen möchte ich mit diesem Artikel darauf aufmerksam machen, wie leicht oder schwer wir uns das Leben mit den richtigen oder falschen Freunden machen können.

Ich werde versuchen, ein paar Kategorien von Freunden herauszugreifen und zu beschreiben:
Euphorische, mitreißende Freude
Sie sehen die Welt nur in den blühendsten Farben, sind immer gut drauf. Diese Menschen haben die Gabe immer überwiegend das Positive im Leben zu sehen. Dementsprechend leben sie auch. Sie heißen das Leben willkommen und machen aus jeder Situation das Beste. Ihre Euphorie und positive Lebenseinstellung sind ansteckend.
Wenn man selbst in einem Tief steckt oder gerade nicht so gut drauf ist, dann sollte man versuchen, sich so oft wie möglich mit solchen Freunden zu treffen. Sie tun uns gut und laden uns energetisch wieder auf. Vor allem lenken wir selbst unsere Gedanken wieder öfter in eine positive Richtung und das hilft uns, uns aus einer möglichen „Abwärtsspirale“ zu befreien.
Energiegeladene Freunde
Diese sind ständig aktiv. Ob es nun begeistert im Job sind oder beim Sport oder Ausüben anderer Hobbies. Man hat das Gefühl, diese Menschen fühlen sich nie schlapp, sondern haben sogar zu viel Kraft und Energie. Tatsächlich suchen sich diese Freunde meist ein Ventil, um die überschüssige Energie loszuwerden. Nicht selten bauen sie dadurch aber wieder neue Energie auf.
Auch diese Energie kann auf uns abfärben. Wenn man selbst gerade etwas antriebslos ist, dann können diese Freunde genau den richtigen Anstoß geben. Da kann z.B. eine Wanderung auf einen Berg oder eine Nacht durchtanzen Wunder wirken. Man kommt aus den eigenen, festgefahrenen Pfaden wieder etwas raus.
Verständnisvolle Freunde
Es gibt empathische Menschen, die meist in sich selbst ruhen und sehr mitfühlend sind. Diese Freunde haben immer ein offenes Ohr, wollen aber selten jemand die eigene Meinung aufzwingen. Sie sind einfach da und hören zu. Es tut manchmal richtig gut, wenn man einfach reden kann. Keiner, der den Redefluss unterbricht. Wenn man seiner eigenen Stimme lauscht, wird man sich selbst Neuem bewusst. Dafür braucht es keine Vorschläge von außen.
Manchmal stellen diese Menschen kluge Fragen, über die man erstmal nachdenken muss. Und die Antwort muss auch nicht sofort gefunden werden. Aber sie geben den Anstoß weiter darüber nachzudenken. Fährt man von solchen Freunden nach Hause, ist man selbst meist ruhiger als bei der Ankunft. Oft fühlt man sich auch erleichtert, einfach, weil man darüber reden konnte.
Energie raubende Freunde
Sie machen vielleicht gerade selbst eine schwierige Phase durch und saugen jeden Funken Energie auf, den sie bekommen können. Den meisten Menschen ist dabei nicht bewusst, dass sie sich wie Energieräuber benehmen. Man selbst merkt es daran, dass man sich komplett erschlagen fühlt, nachdem man sich mit solchen Freunden getroffen hat. Es ist ok, dass man auch seinen Freunden hin und wieder von seiner eigenen Energie Kraft zur Verfügung stellt. Achtung: Wesentlich dabei ist jedoch, wie das eigene Energielevel aussieht. Ist man gerade selbst eher leer und ausgepumpt, geben einem Treffen mit energieraubenden Freunden den Rest.
Pessimistische Freunde
Es gibt Menschen, die gehen davon aus, dass immer das Schlimmste eintritt. Sie glauben nicht daran, dass ihnen Gutes widerfahren kann. Im Gegenteil, sie gehen immer vom Schlimmsten aus. Solche Freunde sollte man treffen, wenn man selbst gerade sehr gut drauf ist und mit dem eigenen Hochgefühl dem Pessimisten entgegentreten kann. Ist man selbst traurig oder verunsichert, wäre es ein Fehler, sich zu häufig mit solchen Personen zu treffen. Sie ziehen einen dann erst recht runter.
Depressive Freunde
Schwierig. Eine Depression ist ab einem gewissen Grad definitiv eine Krankheit und es ist nahezu unmöglich diesen Freunden zwischenmenschlich zu helfen. Sie sind dann so in ihrer eigenen Welt gefangen und der kleinste Windhauch pustet sie um. Natürlich tut es ihnen gut, wenn sie sich mit positiven Menschen umgeben. Man sollte also auch hier gut abwägen, wieviel depressive Stimmung kann ich heute ertragen? Wie sieht meine eigene Gefühlswelt gerade aus?
Unzufriedene Freunde
Viele Menschen können leider nicht zufrieden sein. Sie sehen nicht, was sie haben, wo es ihnen gut geht, sondern fokussieren sich ausschließlich auf vermeintlichen Mangel. Diese Freunde sind meist auch neidvoll gegenüber ihren Mitmenschen. Hier ist Vorsicht geboten. Solche Menschen sollte man eher meiden und ihnen vor allem nicht das eigene Glück vor Augen führen. Denn Neid und Eifersucht führt rasch zu Hass und anderen negativen Emotionen gegenüber einer Person. Energetisch können diese Energien sogar blockierend wirken.
Ein Beispiel: Andrea bewirbt sich für einen tollen Job und hatte bereits ihr Erstgespräch. Bevor es zum finalen Einstellungsgespräch kommt, trifft sie Freunde, die dazu neigen, jedem alles zu neidig zu sein. Andrea erzählt begeistert von der neuen Chance und dem gut gelaufenen Erstgespräch. Dann kann es sein, dass die neidvollen Energien der Freunde das finale Einstellungsgespräch torpedieren und Andrea den Job nicht bekommt. Also hier vorsichtig sein, wem man wann, was erzählt!!
So, das waren nur ein paar Beispiele. Versuchen Sie nun Ihre engsten Freunde in diese Kategorien zu unterteilen. Machen Sie sich bewusst, mit welcher Art von Freund/in Sie es da zu tun haben. Meist wird es einen Mix im Freundeskreis geben. Es ist Platz für alle Arten von Freunden im eigenen Leben. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie sich immer mit Freunden treffen, die zu Ihrem aktuellen Gemütszustand und Energielevel passen. Dann wird das Leben sehr viel einfacher.
Sollten Sie manche Freunde oder Veränderungen an Freunden nicht verstehen, kann man auch energetisch nachsehen, was dahintersteckt…
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Generation Z: Was macht für sie den Job attraktiv?
Händeringend wird in manchen Branchen Personal gesucht. Der Nachwuchs fehlt. Aber was erwartet die jüngste Generation am Arbeitsmarkt, die Generation Z, von ihren künftigen Arbeitgebern? Was braucht es, um sie an Bord zu holen und im Unternehmen zu halten?
In meinem Buch „Die junge Generation Z in der Arbeitswelt – Tipps & Tricks für Führungskräfte und Kollegen“ finden Sie viele Hinweise, wie die Generation Z tickt, was ihr im Job wichtig ist und wie man sie am besten motiviert und länger am Arbeitsplatz hält. Dieses Thema interessiert mich brennend, weil ich glaube, dass Unternehmen gut daran tun, sich auf diese neue Generation einzustellen.

So verfolge ich auch diverse Studien, die entstehen. Heute möchte ich die Ergebnisse der Studie „The state of GenZ 2020“ vom „Center of Generational Kinetics“ aus Texas in den USA mit Ihnen teilen. Sie wurde im Juli 2020 mit 1.007 Amerikanern im Alter zwischen 13 und 24 Jahren durchgeführt. Es wurden dabei folgende Fragen beleuchtet:
- Was macht einen neuen Job für die Generation Z besonders attraktiv?
- Wo findet die Jobsuche statt?
- Welche Mitarbeiter-Benefits interessieren die Generation Z am meisten?
- In welchem Zeitraum wird eine Gehaltserhöhung erwartet?
- Was führt zu Mitarbeiterbindung?
Attraktivität des Arbeitsplatzes
Nach dem Gehalt (37%) ist für die Vertreter dieser Generation eine flexible Arbeitszeit das Wichtigste (29%). Aber auch die Unternehmenskultur, Mitarbeiter-Vergünstigungen (beide je 26%) und freiwillige Sozialleistungen (24%) machen ein Unternehmen für die Generation Z attraktiv. Hinzu kommen noch Aspekte wie persönliches Wachstum, Aufstiegsmöglichkeiten und die Kollegen. (20-22%). Das Arbeiten im Homeoffice kam auf 16%.
Interessant ist hier auch noch die Aufteilung zwischen Männern und Frauen der Generation Z. Während 42% der Frauen das Gehalt als Wichtigstes angeben, sind es nur 33% der Männer. Auch ist den Frauen mit 34% die flexible Arbeitszeit viel wichtiger als den Männern (25%).
Jobsuche
Hier gibt es Unterschiede zwischen der Vorgängergeneration, den Millennials, und der jüngsten Personen am Arbeitsmarkt. Die Generation Z fragt am häufigsten in ihrem Freundes- oder Familienkreis hinsichtlich eines neuen Jobs (41%), wobei dies nur 32% der Millennials tun. Eine Vermutung meinerseits ist hier, dass die Generation Z noch sehr jung ist und sich deshalb eher an Familie und Freunden orientiert, als die ältere Generation. Die Vertreter der Generation Z nützen auch öfter Social Media Kanäle (25%) und Jobmessen (23%). Hingegen besuchen 47% der Millennials die Internetauftritte der Unternehmen.
Attraktive Mitarbeiter-Benefits
Hier wird am häufigsten die flexible Arbeitszeit von der Generation Z genannt (42%). Es ist ihr aber auch die Bezahlung der Überstunden und eine, vom Unternehmen bezahlte Krankenversicherung (Achtung: die Studie stammt aus den USA und dort ist dies ein großes Thema), sehr wichtig (jeweils 31%). Weiters punkten kann man als Dienstgeber mit einer jährlichen Gehaltserhöhung von 7%, einem Bonussystem (jeweils 24%) und Gratisessen.
Erwartung einer Gehaltserhöhung
Die meisten Vertreter dieser Generation (26%) erwarten nach einem Jahr eine Gehaltserhöhung. 22% nach 6 Monaten. Dies hat sich nicht wesentlich gegenüber der Vorgängergeneration verändert. Sieht man sich den Unterschied zwischen Männern und Frauen an, wird klar, dass Männer viel rascher eine Gehaltserhöhung erwarten (25% innerhalb der ersten 3 Monate) als Frauen (30% nach einem Jahr).
Mitarbeiterbindung
Am wichtigsten für diese junge Generation sind die flexible Arbeitszeit und die Kollegen (jeweils. 36%). Damit diese jungen Menschen länger im Unternehmen bleiben, ist es auch nötig, dass sie ihren Vorgesetzen mögen (32%) und authentisch sie selbst bleiben können (27%). Ein klarer Karrierepfad ist ihnen genauso wichtig (24%) wie das Einbringen ihrer eigenen Ideen in den Job (22%).
Sieht man hier wieder auf die geschlechterspezifische Verteilung, was wichtig ist, dass neue Kollegen nach einer Woche im Job auch weiterhin bleiben wollen, wird es interessant. Denn bei den Frauen sind es vor allem Softfacts, die sie bewegen zu bleiben: die Kollegen (42%), dicht gefolgt von der flexiblen Arbeitszeit (40%) und dem Umstand, dass sie ihren Chef gut leiden können (34%). Männer hingegen möchten eine klare Anleitung haben, wo sie auch ihre Ideen einbringen können (19%). Daneben benötigen sie regelmäßiges Feedback von ihren Vorgesetzten und eine Arbeitsumgebung, die auf dem letzten Stand der Technik ist (jeweils 18%).
Conclusio für Führungskräfte aus dieser Studie
- Das Wichtigste für die Generation Z ist bei einem neuen Job das Gehalt, gefolgt von flexibler Arbeitszeit.
- Die Vertreter der Generation Z, die bereits im arbeitsfähigen Alter sind, suchen meist über Freunde und Familie nach einem Job.
- Die Generation Z ist mehr an flexibler Arbeitszeit interessiert, als an weiteren Benefits.
- Diese Generation erwartet ihre erste Gehaltserhöhung früher als ältere Generationen. Mehr als zwei Drittel der Befragten erwartet eine Gehaltserhöhung binnen des ersten Jahres. Davon die Hälfte sogar innerhalb von 9 Monaten oder weniger.
- Die Mitarbeiterbindung der Generation Z funktioniert am besten über flexible Arbeitszeit und angenehme Kollegen.
Die Details, wie Sie mit den Vertretern der Generation Z im Berufsleben am besten umgehen, finden Sie im Buch „Die junge Generation Z in der Arbeitswelt: Tipps und Tricks für Führungskräfte und Kollegen“.
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Wozu soll ein Mantra gut sein?
Haben Sie schon von einem Mantra gehört? Wofür braucht man so etwas? Was tut sich da auf energetischer Ebene? Welches Mantra passt zu mir? Ein paar Antworten darauf finden Sie im folgenden Blogartikel.
Auf Wikipedia kann man nachlesen, dass der Begriff „Mantra“ aus dem Sanskrit kommt und soviel bedeutet wie „Lied“ oder „Spruch“. Es wird von einer spirituellen Kraft gesprochen, die durch häufiges Wiederholen die Manifestation im Hier und Jetzt unterstützen soll. Vor allem verbreitet ist das Mantra als Teil einer Meditation oder eines Gebetes im Hinduismus und Buddhismus.
Aber ungeachtet der verschiedenen Weltreligionen ist das Mantra auch in der spirituellen Welt weit verbreitet. Es ist tatsächlich so, dass durch das konsequente Wiederholen eines gewissen Glaubenssatzes die Manifestation im Leben des Praktizierenden gelingen kann.

Ich habe in meinem Leben schon sehr früh damit begonnen, mit der „Magie“ eines Mantras zu arbeiten. Meine Mantras wechseln dabei, je nachdem, in welcher Lebensphase ich mich befinde und was ich mir wünsche. Man könnte also auch sagen, dass ein Mantra auch ein Erfüllungsgehilfe für einen bestimmten Wunsch sein kann. Nicht zu verwechseln mit den religiösen Mantras, die vorgegeben sind. Das wohl Bekannteste dabei ist das „OM“. Von diesen spreche ich hier nicht.
Es geht in diesem Artikel eher darum ein geeignetes Mantra für sich selbst zu finden und die Praxis dazu leicht in den Lebensalltag integrieren zu können. Also, was ist bei einem Mantra grundsätzlich zu beachten:
- Am einfachsten ist es, das Mantra laut vor sich hinzusagen. Es kann jedoch auch gemurmelt oder gesungen werden. Das hängt ein wenig davon ab, womit Sie sich am wohlsten fühlen.
Schwieriger ist es, die Sätze zu denken und dabei mit Bildern zu versehen, damit es wirkt. - Ein Mantra muss regelmäßig (mindestens täglich) und ich würde sagen, mindestens 50 bis 100 mal wiederholt werden. Manche verwenden dafür auch Perlenketten wie z.B. beim Rosenkranz beten. Das ist aber nicht zwingend nötig. Ich mache das Zählen mit meinen Fingern.
- Das Mantra sollte einfach und positiv formuliert sein.
- Nicht zu viele Ziele auf einmal in ein Mantra verpacken. Das schwächt es in jedem einzelnen Ziel ab.
- Das Mantra sollte auf mich bezogen sein und nicht auf andere.
Wie kann ich ein Mantra am einfachsten in meinen persönlichen Lebensalltag integrieren? Hier gibt es unzählige Möglichkeiten. Ein paar seien hier als Anregung genannt:
- Wenn man allein im Auto sitzt und regelmäßig eine Strecke fährt, die nicht zu viel Aufmerksamkeit erfordert (z.B. Autobahn, Landstraße, langer Tunnel).
- Wenn man einen Spaziergang mit dem Hund oder dem Kinderwagen in der Natur macht, wo man wenigen Menschen begegnet.
- Wenn man Hausarbeiten macht (aufräumen, putzen, bügeln, gärtnern).
- Nach dem Aufstehen, wenn man seine Morgentoilette erledigt.
- Wenn man eine längere „Sitzung“ auf dem WC abhält 😉
- Im Fitnessstudio, wenn man sein Programm abspult und nicht unmittelbar daneben einer zuhören kann.
- Wenn man Sport in der Natur treibt (laufen, wandern, Radfahren usw.).
- Im Job, wenn man eintönige Arbeiten machen muss, wo man den Kopf ausschalten kann und niemand daneben zuhört.
- Wenn man ein bestehendes Ritual oder eine Morgen-/Abendmeditation hat, hier einfach anhängen oder einbauen.
- Auf dem Weg zur Arbeit in einem öffentlichen Verkehrsmittel, wenn unmittelbar niemand daneben sitzt. Oder wenn man einen Teil des Arbeitsweges zu Fuß zurücklegt, in den Zeiten, wo man geht.
Sie sehen, es gibt keine Ausreden, es nicht zu tun, denn es finden sich immer und für jeden Möglichkeiten es täglich unterzubringen.
Ein Mantra hilft Ihnen also dabei, Ihre Ziele zu erreichen und Wünsche wahr werden zu lassen. Ich habe damit schon sehr viel ausprobiert und erreicht. Jetzt möchte ich zu ein paar Beispielen kommen.
Es gibt Mantras, die ganz konkrete Ziele verfolgen. So habe ich vor 4 Monaten mit dem Mantra „Ich bin gesund, trage Kleidergröße XY (die konkrete Größe verrate ich hier nicht 😉) und bin voller Lebensfreude“ gestartet. Hintergrund war, dass ich im letzten Jahr fast 10 kg zugenommen hatte und diese Extrakilos wieder loswerden wollte. Wichtig war mir dabei auch der Hinweis darauf, dass ich gesund bin und Freude dabei habe. Denn würde das Mantra nur „Ich trage Kleidergröße XY“ lauten, dann wäre das Risiko, dass ich eine Krankheit bekomme, um auf diese Kleidergröße zu kommen, gegeben. Naja, was soll ich sagen. Die 10 kg sind runter und es geht noch weiter runter 😊
Es gibt auch allgemeinere Mantras, die auf alle Lebensbereiche Einfluss haben. Aus meiner Sicht ein sehr starkes Mantra ist: „Ich bin mehr als ich scheine. In mir steckt alle Kraft und Stärke der Welt.“ Immer wieder in meinem Leben baue ich es ein und es ist erstaunlich, was dann alles passiert und wie ich mich damit fühle.
Ein Körperzellen-Mantra, das ich auch sehr gut finde, und das gesungen sowie getanzt wird, finden Sie auf Youtube. Es hilft, wenn man krank ist oder eher zu körperlichen Problemen neigt. Hier würde ich mir täglich die Zeit nehmen, um zu dem Video zu singen und ggf. zu tanzen. Es sollte aber mehrfach hintereinander abgespielt werden.
Wahrscheinlich stellen Sie sich jetzt die Frage, ob man mit mehreren Mantras gleichzeitig arbeiten kann. Ja, das geht. Mehr als 2 bis 3 empfehle ich dabei aber nicht. Sie müssen auch die Zeit dafür aufbringen und konsequent sein. Wenn Sie jetzt beispielsweise 3 Mantras jeweils 100 mal aufsagen, sind Sie wahrscheinlich zwischen 30-40 min beschäftigt. Die Dauer hängt von der Länge des Mantras ab.
Wenn Sie Ihr ganz persönliches Mantra, das zu Ihnen passt, herausfinden wollen, melden Sie sich einfach und wir schauen uns das gemeinsam an.
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Streit zwischen Abteilungen im Unternehmen – was tun?
Oft ist ein Streit als solcher gar nicht zu erkennen. Viel zu subtil sind die Aktionen, die manche Mitarbeiter setzen. Streng genommen könnte man manchmal sogar von Sabotage im eigenen Haus sprechen. Aber was steckt dahinter?
Grundsätzlich gibt es verschiedene Gründe, warum es zu Unstimmigkeiten zwischen zwei oder mehreren Abteilungen oder Teams kommen kann.

Streit Grund Nr. 1: Prozesse nicht oder unklar definiert
Dies ist der häufigste Grund, warum es zu Nahtstellen im Unternehmen kommt. Fritz glaubt, das ist die Aufgabe von Manuela. Und Manuela glaubt wiederum, dass es nicht ihre Aufgabe, sondern jene von Fritz sei. Wenn diese Aufgabe dann niemand erledigt, kommt es zu Produktionsstörung, -stillstand, Qualitätsmangel, einem aufgebrachten Chef usw. Bestenfalls geraten Fritz und Manuela darüber in Streit, wessen Aufgabe es ist. Sie fordern Aufklärung vom Vorgesetzten. Wunderbar, dann erkennt man diese Nahtstelle im Prozess sofort und kann sie korrigieren. Leider ist das nicht immer der Fall. Es kommt auch häufig vor, dass dann hinterrücks richtige Böswilligkeiten entstehen.
In solchen Fällen sollte man immer genau auf die Prozesse mit ihren Schnittstellen oder Nahtstellen schauen. Sehr häufig findet man dort das Übel.
Streit Grund Nr. 2: Unterschiedliche Interessen der Führungskräfte oder Abteilungen
Nehmen wir als Beispiel Abteilungsleiter 1, der für die Qualität im Unternehmen verantwortlich zeichnet. Er besteht darauf, dass die Qualitätsmaßnahmen eingehalten werden, um eine hohe Qualität zu gewährleisten. Dann gibt es den Abteilungsleiter 2, der für einen Teil der Produktion verantwortlich ist. Er wird an der ständigen Steigerung der Stückzahl der produzierten Teile gemessen. Abteilungsleiter 2 hat kein Interesse daran, dass seine Mitarbeiter zu viel Zeit für Qualitätsmaßnahmen aufwenden. Sie sollen lieber in der verfügbaren Zeit mehr Stück produzieren. Es gibt hier einen Konflikt zwischen den beiden Abteilungsleitern aufgrund der unterschiedlichen Ziele, die sie verfolgen. Hier kann es zu einem verdeckten Streit kommen, der nicht offen ausgetragen wird.
Vielfach erkennen dies die Führungskräfte nicht. Hier hilft meist ein Berater, der als Außenstehender eher einen geschulten Blick hat. Ist der Grund erstmal erkannt, sollte man in einem solchen Fall die Ziele der einzelnen Abteilungen überarbeiten, sodass Konflikte von vornherein reduziert werden können.
Streit Grund Nr. 3: Neid auf Andere
Stellen Sie sich folgende Situation vor: Es gibt eine Berufsgruppe im Unternehmen, die sehr gut entlohnt wird. Es sind in diesem Beispiel die Juristen. Die Geschäftsführung erwähnt sie ständig lobend. Und dann gibt es die Sekretariatsmitarbeiter, die nur einen Bruchteil verdienen. Sie haben ständig Stress, weil es so viel Arbeit gibt und sie nicht einmal Zeit für eine Mittagspause haben. Die Juristen aber verlassen oftmals das Haus für zwei Stunden, um den Lunch mit Kunden einzunehmen. Dann zahlt ihnen das Unternehmen auch noch ihr Mittagessen. Ist das nicht ungerecht? Da kann schon mal jemand den Hals vollkriegen und wegen einer Kleinigkeit einen Streit vom Zaun brechen.
Hierbei handelt es sich meist um einzelne Personen. Beobachtet man eine solche Situation wird man auch nicht sofort erkennen, dass eigentlich Neid dahintersteckt. Hier empfiehlt sich ein Gespräch unter vier Augen mit jener Person, die den Streit angezettelt hat. Durch geschickte Fragetechniken kann man den dahinterliegenden Grund herausfinden.
Streit Grund Nr. 4: Persönliche Abneigung
Das gibt es immer wieder. Die eine Person mag die andere einfach nicht. Hier möchte ich auch auf die karmischen Verbindungen hinweisen. Als Vorgesetzter kann man zwar das Gespräch suchen, aber man kommt nicht groß weiter.
Streit Grund Nr. 5: Überforderung der Mitarbeiter
Wenn man zu viel von den Mitarbeitern erwartet, schlägt irgendwann die Herausforderung in Überforderung und letztlich in Frustration um. Hier kann es sich darum handeln, dass der Mitarbeiter zu wenig Zeit hat, um seine Aufgaben zu erledigen. Er also nie mit der Arbeit fertig ist, wenn er abends nach Hause geht. Oder es kann sich um eine inhaltliche, fachliche Überforderung handeln. Auch diese führt letztlich zu Frustration, die sich häufig in einem Streit mit Kollegen entlädt. Als Führungskraft sollte man hier darauf achten, dass es erst gar nicht zu Überforderungen kommt.
Selbstverständlich gibt es viele weitere Gründe für einen Streit im Unternehmen. Viele davon lassen sich mittels Workshops und Teambuilding-Maßnahmen lösen. Hier sei noch kurz ein Beispiel angesprochen, das ich erst unlängst ergab:
Ein Beispiel aus dem Vertrieb:
Ein Handelsunternehmen hatte das Problem, dass es Konflikte zwischen dem Außen- und Innendienst gab. Der Außendienst – gut bezahlt – hat einen Gebietsschutz und erhält die Provision auch, wenn der Kunde den gesamten Auftrag direkt über den Innendienst abwickelt. Hinzu kommt, dass der Außendienst noch vom „alten Schlag“ ist und darauf pocht, keine modernen Kommunikationsmittel zu verwenden. (jeder ist mit einem iPad ausgestattet, das nicht verwendet wird) Das Argument des Außendienstes war zudem, dass er aufgrund vieler Fahrkilometer keine Zeit verschwenden könne und daher alle Aufträge während der Fahrt mündlich über Telefon weitergegeben werden.
Die Folge war eine komplette Überlastung des Innendienstes, der auf Zuruf der Kunden und der Außendienstmitarbeiter agieren musste. Als die Geschäftsführung auf mich zukam, war eine meiner ersten Fragen, wie denn der Prozess geregelt sei. Dabei stellte sich heraus, dass es keinen genau definierten Prozess gab, sondern das Ganze so über die Jahrzehnte entstanden ist. Es handelte sich hier also um Streit Grund Nr. 1 + 3 + 5.
Ein Ganztages-Workshop wurde organisiert. Allein die Tatsache, dass sich alle Beteiligten in einem Raum befunden haben, setzte bereits spannende Energien frei. In dem Workshop wurden dann zunächst die Stärken der einzelnen Personen herausgearbeitet und die Erkenntnis, dass sie alle zusammen als Team stark sind. Im nächsten Schritt wurden die Prozesse ganz genau erarbeitet. Jeder Mitarbeiter konnte Verbesserungsvorschläge einbringen und musste sich letztlich mit dem Erarbeiteten einverstanden erklären.
Es war spannend zu beobachten, wie eklatant der Unterschied in der Energie zwischen dem Eintreffen der Personen und dem Abschluss des Workshops war. Am Ende waren sich alle einig, dass sie ihre Ziele nur gemeinsam erreichen können. Es gab viel Verständnis füreinander und Offenheit untereinander. Es war das erste Mal seit über 2 Jahren, dass alle Kollegen gemeinsam im Anschluss des Workshops freiwillig auf ein Bier gegangen sind.
In einem Folgeworkshop, welcher ca. ein dreiviertel Jahr später stattfand, wurden die gesetzten Maßnahmen evaluiert und das Klima innerhalb dieser beiden Abteilungen genau angeschaut. Ein paar kleine Anpassungen hier und da waren nötig, bzw. wurden weitere Verbesserungsvorschläge eingebracht. Alle Mitarbeiter gaben an, dass sie nun wieder mit mehr Freude ihren Job machen und sie sich weniger gestresst fühlen.
Also schauen Sie hin, wenn es Konflikte gibt und versuchen Sie selbst oder mit Hilfe von außen, diese zu lösen. Es lohnt sich in den meisten Fällen.
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Kraft tanken in der Natur
Gerade in der heutigen Zeit verbringen viele Menschen die meiste Zeit vor dem Computer oder Handy und gehen kaum noch raus. Umgekehrt gibt es einen neuen Trend zum Wandern, Mountainbiken und anderen Aktivitäten im Freien. Aber wie funktioniert das Kraft tanken in der Natur eigentlich? Lade ich meine Kräfte automatisch auf oder muss ich etwas dafür tun?
Um diese Fragen beantworten zu können, beleuchten wir ein paar Beispiele näher. Beginnen wir mit dem einsamen Bergsteiger, der früh am Morgen losstartet. Er ist erfahren und geht regelmäßig in die Berge. Mal größere, mal kleinere Touren. Am liebsten ist er allein unterwegs. Er mag die Gerüche, die ihn bei seiner Wanderung begleiten. Sie sind im Morgentau noch besonders stark. Wenn er geht, verfällt er in eine Art Trance. Er setzt einen Fuß vor den anderen und wiederholt diesen Mechanismus ständig. Seine Gedanken sind anfangs noch mit Alltagsdingen beschäftigt. Doch bald wird sein Kopf leer und seine Gedanken werden ruhiger.

Jetzt beginnt er Kraft zu tanken. Obwohl der Körper, der mechanisch die Schritte setzt, sich manchmal auch etwas anstrengen muss. Es kann sein, dass er gar keine Gedanken hat. Er hat sich quasi „weg gebeamt“ und würde erschrecken, wenn man ihn von hinten ansprechen würde. Oder er besinnt sich auf seine Umgebung, ist ganz im Hier und Jetzt, nachdem seine Gedanken zur Ruhe gekommen sind. Er bewundert den Baum, welcher eine besondere Form angenommen hat. Oder er folgt mit den Augen und Gedanken dem Feuersalamander, der seinen Weg kreuzt.
Egal, ob er sich in einer Art Trancezustand befindet oder voll im Hier und Jetzt ganz aufmerksam ist, in beiden Fällen ist er voll am Kraft tanken in der Natur. Die Natur kann ihn mit den verschiedensten Energien aufladen. Das Spannende daran ist, dass die Natur dann immer das weitergibt, was dieser Mensch gerade besonders gut gebrauchen kann. 😊
Nehmen wir nun ein anderes Beispiel: Eine befreundete Gruppe an Kletterern kam extra aus ihrer Heimat angereist, um diese Wand zu bezwingen. Sie sind alle gut ausgerüstet und gut ausgebildet. Auch blicken sie auf große Erfahrung zurück. Sie scherzen und plaudern beim Zustieg zum Felsen. Gedanklich sind sie noch mit den letzten Tagen beschäftigt und erzählen einander davon. Einer erzählt von einem Extremkletterer, der fern der Heimat bei einem Versuch verunglückt ist.
Das gemeinsame Interesse dieser Gruppe Menschen ist die sportliche Aktivität. Präzession und Tempo stehen im Vordergrund. Sie haben diese Wand aufgrund des Schwierigkeitsgrades gewählt. Eigentlich ist es ihnen egal, wo diese Wand steht. Und auch, was sich drum herum befindet. Sie möchten in ihrem Tourenbuch (ich weiß jetzt nicht, ob das bei Kletterern auch so heißt 😉) diese Wand als gemeistert eintragen.
Diese Personen treten nicht in wirklichen Austausch mit der Natur und können daher auch in ihr keine Kraft tanken. Sind sie oben angekommen, sind sie meist ausgelaugt, aber auch euphorisch, weil sie diese Leistung geschafft haben. Sie haben sich in der Natur bewegt, konnten aber dennoch keine Kraft tanken.
Ich will jetzt nicht die Kletterer verurteilen, daher will ich noch ein Beispiel bringen. Es gibt nämlich auch den Kletterer, der mit einem Freund zusammen, bereits den Zustieg zur Wand genießt. Es wird kaum miteinander gesprochen. Jeder ist in seine Gedanken vertieft. Sie atmen tief die Waldluft ein und bewegen sich mit Ehrfurcht vor der Natur. Kommen sie zum Felsen, dann berühren sie das Gestein. Spüren sich in es hinein. Manche kommunizieren sogar in Gedanken mit dem Fels. Sie bitten z.B. um Erlaubnis, ihn besteigen zu dürfen.
Ehrfürchtig blicken dieses zwei Kletterer die Felswand hoch. Obwohl sie sie schon vielfach bestiegen haben, wissen sie, dass die Natur immer das letzte Wort hat. Ihr Blick geht gegen Himmel, um zu überprüfen, ob das vorhergesagte Wetter auch so eintreffen wird. Vielleicht hat es sich die Natur ja anders überlegt? Diese beiden Kletterer begehen die Wand im Einklang mit ihr. Sie können volle Kraft tanken.
Man muss jetzt aber kein Sportler sein, um in der Natur Kraft tanken zu können. Ein bewusster Spaziergang durch einen Wald oder über Wiesen ist bereits ausreichend. Wenn man sich mit den eigenen Gedanken zwingt, im Hier und Jetzt zu bleiben, wird man auch die Schönheit und Perfektion in jedem Grashalm erkennen können. Sie können einfach bewusst durch die Natur spazieren und sich der Größe der Natur bewusst sein. Oder Sie können mit Bäumen in Gedanken reden oder sie auch umarmen. In all diesen Fällen tun Sie genau das: Kraft tanken in der Natur.
Es ist dafür nicht nötig zu meditieren oder spezielle Fähigkeiten zu haben. Das Einzige, was zu tun ist, ist rauszugehen, z.B. in den eigenen Garten, in den Wald, auf die Wiese, auf die Alm, in den See oder an den Strand. Je öfter wir die Hektik unseres Berufs- und Privatlebens hinter uns lassen und uns Zeit nehmen für das Kraft tanken in der Natur, umso gesünder werden wir uns fühlen. Die Natur hat eine große Heilkraft, die wir nicht unterschätzen sollten.
Also los, weg vom PC und raus in die Natur! 😉
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Trennungsschmerz in Beziehungen – wie lindern?
Als erstes denkt hier bestimmt jeder an eine zerbrochene Partnerschaft. Aber wir verspüren auch häufig Trennungsschmerz, wenn wir beispielsweise das Unternehmen wechseln und manche Kollegen vermissen werden. Ja sogar, wenn man nach vielen Jahren die Friseurin wechselt, kann ein solches Gefühl aufkommen. Nicht zuletzt, verspüren wir ihn, wenn jemand stirbt.
Am häufigsten kommen die Kunden jedoch zu mir, wenn sie traurig sind, weil sie der Partner verlassen hat. Energetisch kann man hier unterstützen, um den Trennungsschmerz zu lindern. Denn man stelle sich vor: nun hat man doch einige, zum Teil sehr intensive, Zeit mit dem Partner verbracht. Die Energien des einen haben sich mit den Energien des anderen vermischt. Wenn nun mein Expartner die gemeinsame Unterkunft auf Dauer verlässt, dann verschwinden mit ihm auch einige von meinen eigenen Energien.

Diese fehlen mir meist. Das erkennt man an dem Gefühl, dass man sich irgendwie nach dem Weggang des Partners nicht vollständig fühlt. Irgendetwas fehlt. Man meint dann, es wäre der Partner. Aber zu einem Großteil sind es die eigenen Energien, die mit dem Partner verschwunden sind. Auf die kann ich nicht mehr zugreifen. Sie fehlen schlichtweg in meinem Energiefeld.
Dieses Phänomen bezieht sich übrigens nicht nur auf Partnerschaften. Es gilt für alle zwischenmenschlichen Beziehungen, die entstehen, wenn man zusammenwohnt. Beispielsweise hat meine Großmutter 24 Jahre mit mir in einem Haus gelebt. Sie im Erdgeschoss und ich im Obergeschoss. Als sie starb, waren auch viele Energien von ihr bei mir und viele meiner Energien bei ihr.
In einem solchen Fall ist es sehr hilfreich, wenn man energetisch einen Austausch der Energien organisiert. Hierzu hole ich die Seele der betreffenden Person, von der man sich getrennt hat (oder die gestorben ist), zur Session dazu und in einem bestimmten Ritual werden dann die Energien des einen dem anderen zurückgegeben und umgekehrt. Manche Menschen können dann bereits unmittelbar danach eine Veränderung spüren. Bei anderen dauert es ein bis zwei Tage bis sie die Veränderung im Energiefeld oder in der unbewussten Einstellung registrieren.
Eine weitere energetische Möglichkeit, um den Trennungsschmerz zu erleichtern, ist die energetische Abgrenzung vom Expartner. Das kann man sich in etwas so vorstellen, dass jeder seinen Gartenanteil hat, in dem er sich fortan mit seinen Energien bewegt. Keiner darf den Gartenanteil des anderen betreten. Es wird hier ein energetischer Schutz aufgebaut, dass dies nicht möglich ist. D.h. auch wenn einer mit seinen Gedanken ständig beim anderen ist, kann er diese Trennlinie energetisch nicht überschreiten.
Dies dient dazu, dass man weder sich selbst, noch der andere das Bemühen, sich voneinander zu trennen und loszulassen, torpedieren kann. Der Trennungsschmerz wird dann rasch geringer und verschwindet irgendwann ganz.
Es gäbe auch noch eine ganz harte Methode, die ich aber meist nicht empfehle. Bei dieser Variante werden alle noch bestehenden Beziehungsbänder komplett gekappt. Beziehungsbänder sind die energetischen Verbindungen von einem zum anderen. Das muss man sich wie Bänder von einem zum anderen vorstellen. Beziehungsbänder sind beispielsweise: Liebe, Wut, Begehren, Bewunderung, Geringschätzung, Verehrung, Eifersucht, Wohlwollen usw. Sind die Beziehungsbänder einmal richtig durchtrennt, dann müssen sie neu geknüpft werden, was nicht so einfach gelingt. Dies macht es allerdings auch schwierig nach der Beziehung ein freundschaftliches Verhältnis aufrecht zu erhalten.
Jeder einzelne kann jedoch bei sich selbst anfangen, wenn es darum geht, denn Trennungsschmerz zu lindern. So sollte man die Verherrlichung der Beziehung unterlassen. Irgendwie tendiert man dann dazu, dass man all die schönen Erinnerungen an die guten Zeiten hervorholt und die grässlichen Auseinandersetzungen in den Hintergrund drängt. Die Verletzungen, die meist zum Bruch geführt haben, gehen unter im Trennungsschmerz. Warum holen wir uns diese nicht hervor? Das Schönmalen der Beziehung mit dem Menschen, von dem man sich trennt, macht es einem selbst nur noch schwerer loszulassen. Damit zieht man den Trennungsschmerz und die damit verbundene Traurigkeit nur in die Länge.
Trennungsschmerz ist immer schlimm, also warum sollte man sich das Ganze nicht etwas mit energetischer Unterstützung erleichtern? Dabei kann ich gerne unterstützen.
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Lösungen findest du in dir selbst
Wie oft geben wir anderen die Schuld an einer Situation? Wie oft sind wir verärgert, weil sich jemand nicht so verhält, wie wir es von ihm erwarten oder wünschen? Warum machen wir uns von außen abhängig, wenn doch die Lösungen in uns selbst liegen?
Das klingt jetzt für viele bestimmt verstörend. Vor allem merke ich das häufig bei jenen, die sich als Opfer einer Situation fühlen. Man hat immer eine Wahl und Lösungen gibt es unzählige. Das wollen viele nicht wahrhaben. Jetzt nehme ich zwei drastische Beispiele: Der Inhaftierte, der sich ewig darüber ärgern kann, dass man ihn überführt hat. Oder der seinen nächsten Coup planen kann. Er kann sich aber auch dazu entschließen, die Zeit hinter Gittern für ein Studium zu nützen und ein redliches Leben zu beginnen. Jemand, der die Diagnose einer unheilbaren Krankheit bekommt, kann den Kopf in den Sand stecken und sich ständig fragen. „Warum gerade ich?“ Diese Person kann sich als Opfer fühlen und keinen Sinn mehr im Leben sehen. Oder eine Möglichkeit wäre es auch, die Krankheit anzunehmen und die verbleibende Zeit, so sinnvoll wie möglich zu nützen. Was auch immer diese Person für sich als sinnvoll definiert.

Und genau darauf möchte ich in diesem Artikel hinweisen. Wir sind nicht Gefangene unseres Lebens, sondern Gestalter. Zuerst müssen wir in uns hineinhorchen und uns immer wieder im Leben fragen: Was möchte ich? Was brauche ich, um glücklich zu sein? Da kommt oftmals als Antwort: Ich hätte gerne ein großes Haus und großes, teures Auto. Materielle Dinge also. Als erstes sollte uns bewusst werden, dass uns materielle Dinge alleine nicht glücklich machen. Ich kenne Millionäre, die nicht glücklich sind, weil sie sich nicht die Mühe machen, den Sinn für sich im Leben zu finden.
Natürlich müssen unsere Grundbedürfnisse gedeckt sein. Es ist jedoch ein großer Unterschied, ob ich keinen Hunger leiden muss und immer warme Kleidung habe oder ob ich ein Luxusleben als einzigen Lebenswunsch und Lebensinhalt nenne. Wenn dem so ist, dann sollten wir uns dieses Luxusleben mal über einen längeren Zeitraum vorstellen. Das wird nämlich ganz schön langweilig. Und dann dahinter schauen, was mich wirklich glücklich macht.
Nun kommen wir zu einem sehr wichtigen Punkt: die innere Einstellung zu etwas. Jeder kennt das Sprichwort „das Glas halbvoll oder halbleer sehen“. Da ist viel Wahres daran. Wenn ich in einer Situation stecke, die ich nicht beeinflussen kann, dann kann ich meinen Blick darauf ändern. Zum Beispiel brauche ich einen neuen Zaun. Es dauert ewig, bis mir die Firma jemanden vorbei schickt, um eine Einschätzung der Machbarkeit und in Folge einen Kostenvoranschlag zu machen. Ich kann mich nun darüber ärgern oder andere Lösungen in Betracht ziehen. Eine Option wäre, ruhig zu werden und in der Gewissheit leben, dass immer das Beste für mich passiert und es daher einen Grund geben wird, warum das so lange dauert.
Vielleicht erzählt mir ja in der Zwischenzeit jemand von einer anderen Lösung, die mir viel besser gefällt und auf die ich noch nicht gekommen bin? Oder ich frage eine andere Firma, die das schneller, besser und günstiger erledigt, als die ursprünglich angefragte. Ich könnte auch mit dem Nachbarn verhandeln, ob er sich nicht um das Thema Zaun kümmern möchte, damit er seinen Traumzaun umsetzen kann. Und da fallen mir bestimmt noch viele Lösungen ein, wenn ich ein wenig darüber nachdenke.
Die Lösungen finde ich immer in mir selbst, weil ich entscheide, wie ich zu etwas stehe und was ich wie machen möchte. Viele sehen das nicht, oder wollen es auch nicht sehen. Denn, so ungern das manche hören wollen, man braucht mehr Energie proaktiv zu sein, Herauszufinden, was man möchte und dann Lösungen zu suchen, als sich gemütlich in die Opferrolle zurückzuziehen.
Ein weiterer großer Vorteil, wenn man sich bewusst ist, dass die Lösungen immer in einem selbst zu finden sind, ist auch, dass wir weniger abhängig vom Außen werden. D.h. nicht äußere Umstände oder andere Personen bestimmen unser Wohlbefinden, sondern wir selbst.
Manchmal müssen wir auch erst im Innen und Außen aufräumen, dass wir klar sehen können, aber wir sollten uns immer bewusst sein, dass alles, was wir brauchen in uns selbst ist. Beginnend bei innerer Zufriedenheit über Liebe bis hin zu Lebensfreude und vielem mehr.
Also, worauf noch warten? Lösungen suchen und das Leben anpacken! Jetzt! Es gibt keinen Grund zu warten. Eine hilfreiche Option wäre vielleicht auch Coaching …
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